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Allgemeine Magiethemen

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Inhaltsverzeichnis


Lehren und Lernen

Steigern

Im Kapitel "Erlernen und Verbessen von Zaubersprüchen" in MDSA findet sich die Bemerkung, daß "Lieblingszauber" (also solche, die ein Zauberer ständig und dauernd anwendet) "ohne weiteres gesteigert werden können." Was heißt dies nun konkret?

Hierbei ist schlicht und ergreifend gemeint, daß keine weiteren Lernzeiten für diesen Spruch anfallen, daß der Zauberer also ohne zusätzlichen Zeitaufwand den Spruch beim Stufenanstieg steigern kann (ganz so, als würden Sie sämtliche Hinweise zu Lernzeiten oder Kostenaufwand ignorieren). (AB 56)

Wie werden Zauber wie z.B. SEELENWANDERUNG oder WAND AUS ... (also solche, die mehreren Heldentypen zugeordnet sind) spieltechnisch behandelt, wenn es um die Steigerung pro Stufe geht. Erlernt jeder diesen Zauber in seiner Art und kann ihn dann um 3 Punkte pro Stufe steigern, oder kommt es dabei auf den Lehrmeister an?

Prinzipiell erlernen alle Heldentypen solche Zauber auf ihre spezielle Art und Weise, also Druiden als Druidenzauber, Magier als gildenmagische Formel usf. Bedenken Sie allerdings, daß viele dieser Sprüche ohnehin nur bei wenigen Lehrmeistern oder Akademien verfügbar sind. (AB 54)

Darf man Zauberfertigkeiten steigern, die seit Erreichen der letzten Stufe nicht zum Einsatz kamen/nicht studiert wurden?

Eigentlich nein. Eine Ausnahme mögen hier die Haussprüche bilden, die man stets zu steigern versuchen kann. (AB 67)

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Bücher

In den MA steht bei manchen Büchern eine Floskel wie "... finden sich Hinweise auf den XENOGRAPHUS". Kann man daraus, evtl. in Verbindung mit anderen Büchern, eine Thesis ableiten?

Nein. Bei den "Hinweisen" handelt es sich in der Tat nur um Fragmente, die einem die Existenz eines Zaubers erst nahelegen. Thesisrelevantes Material ist dort jeweils nicht zu finden. Bei der Erstellung einer Thesis können die Bücher aber trotzdem behilflich sein.

Als Meister können Sie dem Lernenden vielleicht eine um 1 Tag verkürzte Studienzeit, um 1 Punkt erleichterte Magiekundeproben zur Konstruktion einer Thesis oder ähnliches zugestehen, wenn er im Besitz mehrerer Bücher mit solchen "Querverweisen" ist. (AB 56)

Bücher enthalten manchmal eine Thesis mit Angabe des ZF-Werts, manchmal jedoch ohne. Bis zu welchem Wert läßt sich die Kenntnis eines Spruchs steigern, wenn kein Wert angegeben ist?

Dieser ZF-Wert (die Stufe der Thesis) liegt bei den meisten dieser Bücher zwischen 10 und 15, je nachdem wie häufig und von wem die Thesis kopiert worden ist. Es ist also gänzlich Meisterentscheidung, wie sorgfältig ein bestimmtes Einzelexemplar nun von seinem Original kopiert wurde. In Ausnahmefällen können Sie auch besonders hohe (17) oder niedrige (7) Stufen zulassen, wenn Sie dies für die Entstehungsgeschichte des Buchs für angemessen halten. (AB 60)

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Thesis

Offensichtlich ist es möglich, die Thesis eines Spruchs in einem Buch zu fixieren. Das geometrische Muster, das den Spruch repräsentiert, ist also irgendwie mit Hilfe der Tinte dargestellt. Was aber ist dann mit der Intonation, bzw. aus welchen Komponenten besteht eine Thesis nun eigentlich?

Nach modernen Theorien (Finkenfarn, Ambareth et.al.) besteht eine Thesis eines beliebigen Zauberspruchs aus drei Komponenten: einer weltlich-harmonischen, einer abstrakt-geometrischen und einer übersinnlich-arkanen Struktur.

Die erste Komponente ist das, was in gildenmagischen Kreisen durch Formel und Geste repräsentiert wird, und dazu dient, den 'Thesiskern' (s.u.) in die 'Wirkungsmatrix' umzuwandeln, also den Zauber so zu formen, daß er in der diesseitigen Welt wirkt. Die zweite Komponente ist die 'graphische' oder geometrische Repräsentation, die man in Zauberbüchern findet und die als Gedächtnishilfe und 'Auslöser' der Formel fungiert, während die dritte, eigentliche, der sogenannte 'Thesiskern' die Basis der astralen Muster enthält.

Dies ist unter anderem auch der Grund, warum man nur mit dem gesprochenen Wort (und der benötigten Zaubergeste) oder einer einfach 'abgemalten' Thesis aus einem Buch überhaupt nichts anfangen kann. Die Grundlage, eine Thesis überhaupt in der Gesamtheit ihrer drei Komponenten zu erkennen, liegt in der intuitiven Harmonisierung der eigenen astralen Muster mit denen der Thesis (auch wenn die Gildenmagier gerne behaupten, dies sei nur mittels Studium der Magietheorie überhaupt möglich). (AB 60)

Eigentlich müßte es möglich sein, den Anteil der Thesis eines Spruchs, der an ein Artefakt gebunden ist, zu extrahieren. Kann man daraus den Zusammenhang ziwschen Muster und Wort rekonstruieren?

Hier ist wohl die Thesis eines dem analysierenden unbekannten 'Wirkenden Spruchs' in einem Artefakt gemeint - und die Antwort ist bedauerlicherweise Nein. In dem Artefakt wird nämlich nicht der Thesiskern, sondern die Wirkungsmatrix gespeichert, also ein magisches Muster, das bereits durch äußere Umstände (den Zauberwirker, die aufgewandte AE, Konstellationen zum Zeitpunkt des Spruchs usw. usf.) 'gefiltert' ist. Eine Wiederherstellung des Thesiskerns ist nahezu unmöglich, und selbst wenn dies gelänge, bliebe immer noch die Frage, wie sich der übersinnlich-astrale Teil der Thesis weltlich repräsentieren sollte. Im Endeffekt müssen mindestens zwei der o.g. Komponenten vorhanden sein, um eine Formel zu rekonstruieren. (AB 60)

Nach allem Gesagten kann man der Thesis eines Spruches entnehmen, ob er von Nichtmagiern genutzt werden kann. Dies heißt auch, eine Borbaradianer-Formel muß ein Aufstoßen der Verbotenen Pforten beinhalten. Ist es nicht möglich, diesen Aspekt aus der Thesis zu eliminieren, so daß es ein ganz simpler Magierspruch wird?

Ja. In der Metaspekulativen Dämonologie ist schließlich auch niedergelegt, wie aus einem 'gewöhnlichen' Spruch eine Borbaradianer-Formel entwickelt werden kann. Der Schlüssel hierzu findet sich im Thesiskern, der auch auf zwei weitere Aspekte hindeutet: Erstens in der Tat Blutmagie bei der Ausformung des Spruchs verwandt, zweitens deuten einige Fäden der Matrix endeutig auf einen Amazeroth-Pakt als Ursprung dieser Fähigkeit.

Praktisch gesprochen bedeutet dies: Um eine Borbaradianer-Formel in eine harmlose gildenmagische Formel umzuwandeln, ist ein Modus vonnöten, der nur in der Metaspekulativen Dämonologie niedergelegt ist (siehe MA, S. 237). Die in den Zaubern verwendeten W20 bei Kosten und Wirkungsdauer werden dadurch in den festen Wert '10' umgewandelt, die dämonische und blutmagische Komponente entfernt. (AB 60)

Kann man eine Thesis niederschreiben, die höherwertiger ist als die eigenen Kenntnis des Spruchs? Wenn nein, wie werden dann entsprechende Bücher kopiert? Welcher Art ist die magische Anstrengung beim Niederschreiben einer Thesis?

Ja, man kann. Schließlich gehört das Kopieren von Büchern ja auch zur Ausbildung in einer Akademie. Eine Möglichkeit, dies regeltechnisch abzuhandeln, wäre es, zuerst eine Magiekunde-Probe, erschwert um die Stufe der Thesis, abzulegen. Die übrigbehaltenen Talentpunkte können nun als Bonus für eine Lesen/Schreiben-Probe, ebenfalls erschwert um die Stufe der Thesis, verwendet werden.

Gelingt diese Probe, so wurde die Thesis exakt so übernommen, wie sie im Original zu finden war. Mißlingt die Probe, so geben die fehlenden Talentpunkte nan, um wieviel schlechter die neue Thesis nun geworden ist.

Es ist möglich, mittels eines ANALÜS die Struktur der Thesis genauer zu erkennen und somit eine originalgetreuere Kopie anzufertigen: ANALÜS-Probe erschwert um die Stufe der Thesis, übrig behaltene ZF-Punkte gelten als Bonus, fehlende ZF-Punkte als Malus für die Lesen/Schreiben-Probe.

Es ist nicht möglich, eine Thesis eines bekannten (eigenen) Spruchs neu und besser auszuformulieren als man sie selbst beherrscht.

Eine Thesis zu kopieren, erfordert (Stufe der Thesis minus eigener ZF-Wert dieser Formel) Tage intensiven Studiums, mindestens aber 1 Tag. Dabei müssen pro Tag W6-2 ASP aufgewendet werden, permanente Kosten fallen jedoch nicht an. (AB 60)

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Artefakte

Probe

Ist es beim ARCANOVI möglich, für mehrere Zauber unterschiedliche Auslöser zu bestimmen, oder ist dafür jedesmal ein neuer ARCANOVI nötig?

Es ist möglich, dadurch wird aber die ARCANOVI-Probe deutlich erschwert. (Aufsummieren aller einzelnen Modifikatoren für Auslöser, dann +7) (AB 74)

Erleichtern Magierstab, -schwert oder Schale die ARCANOVI-Probe, wenn sie als Träger dienen, un um wieviel? Beeinflussen sie auch Beseelung oder Loyalität?

Diese Artefakte (gleichermaßen auch der Vulkanglasdolch, der Hexenbesen, die Knochenkeule ...) können nach den momentan gültigen Regeln nicht zusätzlich mit Zaubern belegt werden. (AB 74)

Kosten

Kann man ein Artefakt ohne permanenten ASP-Verlust erschaffen? Hier scheint ein Widerspruch zwischen MA, S. 194 und MA, S. 203 zu bestehen?

Bei der Erschaffung eines magischen Artefaktes verliert der Magier auf jeden Fall mindestens einen permanenten ASP - die Aussage zum improvisierten Heiltrank auf Seite 203 ist also unrichtig. (AB 54)

Wie kann man die Kosten für ein Artefakt berechnen, mit wieviel Dukaten muß der Verlust eines permanenten ASP aufgewogen werden (auch bei DESTRUCTIBO)?

Den Helden besonders gewogene Zauberer bieten ihre Dienste vielleicht für 100 Dukaten pro permanent verbrauchtem ASP an; üblich sind dagegen eher 500-800 Dukaten, bei anerkannten Spezialisten auch bisweilen mehr als 1000 Dukaten. (AB 54)

Wie ist es mit der Erschaffung von Artefakten im Limbus? Werden die permanenten Kosten ebenfalls gezehntelt? Welche Aufschläge sind zu beachten?

Wenn man - wegen der dissolutiven Struktur der planes astrales - mit einem zusätzlichen +49-Aufschlag auf die ARCANOVI-Probe (und jeweils +7 für die Wirkenden Sprüche) zurechtkommt, ist es auch im Limbus möglich, Artefakte zu erstellen, und dies in der Tat zu gezehntelten permanenten Kosten. Wenn man dann noch bedenkt, was sich momentan alles im Limbus aufhält (und vielleicht gerne ein Artefakt beseelen würde), kann von einer solchen Prozedur jedoch nur abgeraten werden.

Sehr wohl möglich ist allerdings die Entzauberung von Artefakten mittels DESTRUCTIBO. Nicht nur, daß die Probe um 7 Punkte erleichtert ist, nein, auch die permanenten Kosten dürfen durch 10 geteilt werden. Da ist die wie ein Leuchtfeuer im Limbus laufende, plötzliche Entladung von vielleicht mehreren Dutzend ASP des Artefaktes wohl eher als "lästiger Nebeneffekt" zu bezeichnen ... (AB 62)

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Beseelung

Ist ein Artefakt, das mit Beschwörungsformeln erstellt wird, immer beseelt?

Nicht prinzipiell. Sollten ausdrücklich Dämonen oder Elementarwesen in das Artefakt gebunden werden, so können Sie diesen natürlich eigene Motivationen zuordnen. Bei allen anderen "Anrufungen" sollten sie von der Beseeltheits-Probe 7 Punkte abziehen (zusätzlich zu allen anderen Modifikationen). (AB 56)

Wie sieht es mit magischen Artefakten aus, die mittels VERSCHWINDIBUS zeitweise im Limbus unbewacht 'umherschwirren' - besteht auch für diese die Möglichkeit, beseelt zu werden?

Nein, da die Beseelung nur stattfinden kann, wenn das Objekt noch keine geschlossene Matrix besitzt - also nur während der Herstellung. Alles andere wäre eine 'Besessenheit', die z.B. mittels eines PENTAGRAMMA wieder beseitigt werden kann. (AB 67)

Ist ein Dämon/Geist/Dschinn in einem solchen Artefakt gebunden, oder wird er erst beim Aktivieren beschworen?

Das Wesen ist an (oder in) das Artefakt gebunden und erscheint sofort. Was meinen Sie, wieso sich befreite Geisterwesen oftmals so dankbar verhalten? (AB 56)

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Analyse

Kann ich einen EIGENSCHAFTEN SEID GELESEN auch auf ein Artefakt, eine Waffe, Rüstung o.ä. anwenden oder muß ich ihn dafür entsprechend modifizieren? Kann ich einen SENSIBAR oder den o.g. EIGENSCHAFTEN verwenden, um den LO-Wert eines beseelten Artefakts herauszufinden?

Ersteres ist ohne Modifikation des Zaubers nicht möglich, da er die Eigenschaften von Lebewesen erkunden soll. Mit einem SENSIBAR ist es durchaus möglich, die grundsätzliche Stimmung eines beseelten Artefakts zu erkennen, nicht aber den genauen LO-Wert. Ein besonders gut gelungener ANALÜS mag da weiterhelfen. (AB 62)

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Edelsteine, Metalle, Magische Waffen

Wie werden Edelsteine jetzt eigentlich eingesetzt? Gelten nur die in Klammern angegebenen Werte oder auch die im Fließtext erwähnten Boni?

Bei dem Text handelt es sich um eine Zitatensammlung aus aventurischen Werken - es steht Ihnen als Meister also frei, die erwähnten Wirkungen zuzulassen oder nicht. Die in Klammern gesetzten Werte sind spieltechnische Vorschläge unsererseits. (AB 56)

Wir spielen seit neuestem mit der Magie der Edelsteine. Es würde mich interessieren, wie man den Text zum Granat aus den Mysteria Arkana ("Im Knauf der Waffe eingebettet, mag er einen Zauber bergen, underische Kreaturen zu bekämpfen.") verstehen soll. Ist die Waffe nun magisch, welcher Zauber muß benutzt werden, ist es eine einmalige Wirkung?

Ein Granat wäre vorteilhaft für die ARCANOVI-Probe, um kampfunterstützende Zauberei auf ein Schwert zu legen. Das schiere Einlegen eines Steins in den Griff bewirkt nichts (der Edelstein-Artikel basiert ja auf Annahmen und Volksaberglauben). (AB 74)

Was genau zählt eigentlich zu "magischen Waffen", mit denen man magische Wesen verletzen kann? Gleiches gilt für "geweihte Waffen". Wieviel KE muß aufgebracht werden?

Als magische Waffe gilt erst einmal jedes Artefakt, in das permanente AE investiert wurde (man kann also auch versuchen, einen Dämon mit einer magischen Statuette oder einem unhandlichen Zauberfolianten zu erschlagen), namentlich natürlich alle Gerätschaften der zauberkundigen Heldentypen (auch wenn nirgendwo ausdrücklich steht, daß in einem Hexenbesen permanente AE gespeichert ist). Dazu kommen alle Waffen, auf denen gerade materieverändernde Zauber liegen. (Letzteres ist allerdings eine Meisterentscheidung: Der ANVILARIUM wirkt auf jeden Fall, da er eine permanente Nachwirkung hat, und jene "Permanenz" sollte ein Maß dafür sein, ob die Waffe nun "magisch" ist oder nicht.)

Als "geweiht" in dem Sinne, daß damit Dämonen geschädigt werden können, gilt jede Waffe, auf die ein Wunder gesprochen wurde, ebenso jede Waffe, die während eines "Stoßgebets im Kampf" geführt wird. Wichtig ist hier der fest Glaube - und der äußert sich regeltechnisch in aufgewendeten Karmapunkten. Wie viele es sind, spielt dabei keine Rolle (Geweihte erhalten ihre KE ja deutlich langsamer zurück als Zauberer ihre AE.) (AB 58)

Ein paar allgemeine Anmerkungen: Im Regelfall können nur Rondra- oder Ingerimmgeweihte, in Ausnahmefällen auch Hesinde-, Praios- oder Borongeweihte eine Waffe weihen. Dies ist jedoch ein Mirakel, das den Einsatz von W20+7 Karmapunkten erfordert. Die Waffe ist dann - je nach Situation - für W20+7 Angriffe, maximal jedoch für W20+7 Tage geweiht und gegen Dämonen wirksam. (AB 70)

Dazu ergeben sich jedoch einige Folgefragen:

Sind geweihte Waffen wie Rabenschnabel und Sonnenzepter permanent geweiht oder nur für W20+7 Tage? Muß ein Geweihter seine Waffe nachweihen?

Diese 'Dienstwaffen' sind in der Tat dauergeweiht, werden aber wirklich nur zur Weihe des Geweihten ausgegeben. Bei späterem Verlust muß der Dienstweg beschritten werden (Verlustmeldung und Wiederzuteilungsantrag gem ¶21a, Abs. 3, GewWZO, dreifach Ausfertigung...) (AB 70)

Sind Rondrakämme der Rondrageweihten ebenfalls permanent geweiht? Kaiser Retos Waffenkammer gibt leider darüber keine Auskunft.

Dito. (Und auch der 'Schmiedehämmer' der Ingerimmgeweihten, ansonsten aber keine.) (AB 70)

Eine Heldengruppe behauptet fest, daß geweihte Waffen einen TP mehr erzielen würden. Das ist doch Unsinn, oder? Eine geweihte Waffe richtet auch Schaden gegen Dämonen etc. an, das ist doch der rollenspieltechnische Vorteil?

Richtig. Wenn nicht anders beschrieben, gibt es keinen Extra-TP. (AB 70)

Ein Sonnenszepter richtet gegen Untote etc. den doppelten Schaden an. Dies gilt nur für das Sonnenszepter, weil Geweihte des Praios gegen Magie sind, richtig?

Richtig, nur eine echt geweihte 'Dienstwaffe' in der Hand eines Praiosgeweihten. (AB 70)

Im AB69 wurden mit dem MOTORICUS geführte Gegenstände als magisch eingestuft. Welche AT/PA-Werte hat denn der Zauber dann. Gibt es einen KK-Zuschlag? Oder eignet sich der Zauber prinzipiell nicht für Waffen?

Wenn er sich überhaupt für Waffen eignet (was ich bezweifle), dann mit Werten von ca. AT 6, PA 2, kein KK-Zuschlag. (AB 70)

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Gifte, Tränke und Tinkturen

In der "Enzyclopedia Aventurica" gibt es ein Kapitel über "Gifte und Venenische Tinkturen". Da dies ja auch Alchimie ist, vermisse ich ein eintsprechendes Kapitel in den MA. Gelten die alten Rezepte noch?

In den MA sind nur jene Gifte aufgeführt, zu deren Herstellung Zauberei benötigt wird. Ansonsten gelten die alten Werte der Gifte weiter. (AB 56)

Wie kann man die Position der Himmelskörper für Horoskop- und Elixiererstellung berechnen?

Die genaue Stellung der Gestirne bleibt dem Meister und seiner Entscheidungsfreiheit überlassen. Um ganz ehrlich zu sein - wir haben die Differentialgleichungen, die zur Berechnung des aventurischen Sphärenmodells nötig wären, noch nicht geknackt. (AB 54)

Wie funktioniert regeltechnisch eigentlich eine alchimistiche Analyse? Ist die Probe genauso erschwert wie die Probe zur Herstellung?

Hängt vom Endprodukt ab, aber die Herstellungsschwierigkeit ist für eine Faustregel grundsätzlich in Odernung. (AB 67)

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Limbus

Gehäuftes Auftreten

Auch wenn in Aventurien noch keine Statistik existiert, kann doch klar gesagt werden, daß in den letzten Jahren deutlich mehr Dämonen in derischen Gefilden gesichtet wurden als in den Jahrzehnten davor. Eine solche Häufung wurde zuletzt zu Zeiten der Magierkriege beobachet. Ebenfalls beunruhigend ist, daß die Beschwörung bestimmter Dämonen offensichtlich leichter fällt als bislang vermutet.

Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als daß die Beschwörungsproben für alle Dämonen um 1 Punkt erleichtert sind, für die "Bewohner" folgender Domänen sogar um 3 Punkte: Charyptoroth, Thargunitoth, Amazeroth, Belshirash und Agrimoth. (Sie merken sicherlich schon, es handelt sich um die Verderber aller Sechs Elemente, die Herrin der Untoten und den Meister des Verbotenen Wissens ...) Alle Beherrschungsproben für die Schrecknisse der genannten sechs Domänen sind um 1 Punkt erleichtert. Dies gilt jedoch ausdrücklich nur für die Beschwörung - keinesfalls für eine versuchte Bannung oder Austreibung ...

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Zu Doch Perturbatio ...

Es ist in der Tat so, daß im Limbus - vor allem aber im sogenannten "Näheren Limbus" - die Zahl der beobachteten Dämonen in den letzten Monaten und Jahren deutlich zugenommen hat, so sehr, daß man nicht mehr nur mit den - ohnehin sehr selten auftretenden - Dreigehörnten Wächtern des Limbus rechnen muß, sondern mit der ständigen Präsenz von Siebtsphärigen, die dazu noch offensichtlich von der für den Limbus untypischen Lebensenergie angezogen werden.

Um es in den Worten Aleya Ambareths auszudrücken: "Ich bin nicht so wahnwitzig, selbst nachzusehen, aber es scheint, als stünden die Pforten der Niederhöllen sperrangelweit offen und als würden die Jenseitigen nun regelrecht vor unserer Tür warten ..."

Regeltechnisch läßt sich dies folgendermaßen handhaben: Für jede angefangene Stunde, die ein Zauberer sich im Limbus aufhält (also beginnend mit seinem Eintritt in die Zwischenwelt), würfeln Sie mit dem W20: In der ersten Stunde erscheint bei einer 20 ein Dämon, in der zweiten Stunde bei 19 und 20 usf. Bei den auftretenden Dämonen handelt es bei erwürfelten geraden Zahlen um Gehörnte Dämonen, bei ungeraden Zahlen um jeweils W6 Niedere Dämonen (einer Art). Um welche Wesen es sich genau handelt, bleibt ihrer meisterlichen Gnade überlassen ...

Diese Dämonen sind stets darauf aus, den Zauberer seiner Lebensenergie zu berauben; der Versuch einer Beherrschung ist deutlich erschwert (Zuschläge verdoppelt, mindestens aber +2).

Zudem verfügen die meisten der auftauchenden Dämonen über die unangenehme Eigenschaft der Regeneration im Limbus:

Es ist bekannt, daß Zauberkundige im Limbus deutlich schneller ihre magischen Kräfte regenieren können, als es ihnen im Diesseits möglich ist. Was Wunder also, daß diese Eigenschaft auch - und in deutlich höherem Maße - bei sphärischen Wesenheiten zu finden ist, die ja erst von der Kraft zusammengehalten werden.

Dies bedeutet, daß ein Niederer Dämon im Limbus pro Kampfrunde 1W6 "Lebens"punkte regeneriert, ein Gehörnter Dämon sogar 3W6. (AB 62)

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Limbus Allgemein

Es heißt, daß im Limbus gesprochene Zauber auch nur im Limbus Wirkung zeigen. Heißt dies nun, daß auch permanent wirkende Zauber sich nach Rückkehr in die Dritte Sphäre wieder auflösen?

Dies bedeutet natürlich nicht, daß die Wirkung eines im Limbus gesprochenen BALSAMSALABUNDE plötzlich verfliegt, wenn der Geheilte wieder ins Diesseits zurückkehrt, sondern heißt in erster Linie, daß es nicht möglich ist, mit einem beliebigen Zauber eine Brücke aus dem Limbus in die Dritte Sphäre zu schlagen - zum Beispiel aus einer kleinen Öffnung heraus einen mächtigen, aber wegen der Struktur des Limbus "spottbilligen" IGNIFAXIUS zu schleudern. (AB 62)

Welches Gewicht kann man im Limbus eigentlich mit sich führen? Welcher Zeitfluß gilt im Limbus? Wie ist es mit den zusätzlichen Kosten für Bewegung im Limbus, müssen diese pro Kopf aufgewendet werden?

Prinzipiell ist es möglich, ein beliebig hohes Gewicht herumzuschleppen. Aber selbst, wenn dort keine Schwerkraft wirkt, so muß doch die Massenträgheit beachtet werden. Außerdem wird es wahrscheinlich schwierig, einen Panzerschrank "in den Limbus zu hieven" - von dem Risiko, beim Austritt von besagtem Panzerschrank erschlagen zu werdem, einmal ganz zu schweigen ...

Der Zeitfluß im Limbus ist, wenn man allen Beobachtungen trauen darf, annähernd gleich dem in derischen Gefilden.

Die zusätzlichen Kosten für Bewegung im Limbus (entlang von Gradienten, Beschleunigung) gelten in der Tat pro Kopf und sind von demjenigen aufzubringen, der den PLANASTRALE gewirkt hat. Die im MA 89 angegebenen Kosten werden jedoch nicht durch 10 geteilt. (AB 62)

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Zaubertechnik

Wie sind die Regeln zur Ablenkung beim Zaubern gemeint? Eine KR läuft ja auch nach der MU-Reihenfolge ab. Wenn Magier A einen höheren MU besitzt als Schurke B, ist er ja immer vor diesem an der Reihe und könnte niemals abgelenkt werden?

Es gilt immer der in der vorherigen eigenen Phase (AT- oder PA-Phase) erlittene Schaden als Modifikator für die Ablenkung. Wenn Magier A also seine PA "verbaselt" und 8 SP einstecken muß, muß er in seiner folgenden AT-Phase mittels einer Selbstbeherrschungsprobe+8 feststellen, ob er sich noch auf den Zauber konzentrieren kann oder durch den soeben erlittenen Schaden aus der Fassung gebracht wurde. (AB 54)

Wann enden Zauber, die mehrere KR dauern - wenn der Magier wieder an der Reihe ist oder wenn die jeweilige Runde beginnt?

Die Wirkungsdauer eines Zaubers endet genau nach der entsprechenden Anzahl Kampfrunden in der Kampfphase (AT- oder PA-Phase des Magiers), in der der Magier die Formel ausgesprochen hat. Da dies aber nicht immer nachzuhalten ist (und auch ein erfahrener Held einige Sekundenbruchteile benötigt, um sich von der Wirkung eines Zaubers zu befreien), ist es am praktischsten, wenn die Zauber am Ende der Kampfrunde, im Zweifelsfalle als 1/2 KR zu spät, enden. (AB 54)

Bei einem Zauber, dessen Zauberdauer mehrere Kampfrunden dauert - wann bemerkt man, daß der Zauber mißlingt?

Etwa nach der Hälfte der Zauberdauer. Zu diesem Zeitpunkt ist es möglich, den Zauber fluchend abzubrechen, um sich wichtigerem - z.B. einem gerade herabsausenden Schwert - zu widmen. (AB 54)

Kann man einem Zauber wie IGNIFAXIUS oder FULMINICTUS ausweichen? Wenn ja, wie ist diese Regel auf Monster und Tiere anwendbar?

Man kann in der Tat einem Zauber ausweichen - wenn man ihn sieht (und das ist bei den wenigsten Zaubern der Fall). Einem IGNIFAXIUS kann man in der Tat ausweichen, da er aber schneller als ein Pfeil ist, empfehlen wir, eine Probe auf ein Viertel des Ausweichwerts (abgerundet) zu machen. Bei Tieren und Ungeheuern kann ein Viertel des PA-Wertes für diese Probe herangezogen werden. (AB 54)

Inwiefern ist es mit dem Talent Magiekunde möglich zu erkennen, daß und was für ein Zauber gewirkt wird?

Bei Zaubern, die mit deutlichen Gesten verbunden sind, sollte man auch einem Krieger eine Magiekunde-Probe erlauben. (AB 69)

Was passiert eigentlich, wenn ein zauberkundiger Held bewußt eine Zauberhandlung ausführt (um z.B. jemandem Angst zu machen), im Grunde jedoch nicht vorhat, den Zauber wirklich zu wirken - wir dachten uns, daß auf jeden Fall dennoch eine geringe Wahrscheinlichkeit bestehen sollte, daß der Zauber ausgelöst wird, da die unglaubliche astrale Kraft sich nicht bis zuletzt derartig kontrollieren läßt.

Klingt vernünftig. Ich würde eine MU-Probe vorschlagen, die pro 10 ASP des "gebremsten" Zaubers um 1 Punkt erschwert ist. (AB 69)

Was, bei Hesinde, Mada und Nandus, sind die "metamagischen Formeln"?

Ein Überbleibsel der versuchten Neugliederung der Spezialgebiete, wobei die Metamagie der Abteilung "Verwandlung von Zaubern" entsprochen hätte. Als metamagische Formeln können demzufolge solche Zauber wie ARCANOVI, APPLICATUS, AURARCANIA, INFINITUM oder REVERSALIS angesehen werden. (AB 56)

Konzentration beim Zaubern

[AB 73] Hat ein Magier oder Elf, der einen Zauber wirkt, der Konzentration erfordert (z.B. SILENTIUM) irgendwelche Einschränklungen beim Kämpfen?

Eigentlich nein. Optional ist es jedoch möglich, folgende Regel zu verwenden: Pro Zauber, den der Held aufrechterhält, ist jede Talentprobe um 1 Punkt erschwert, pro 2 Zauber sinken AT oder PA um einen Punkt.

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Wirkung von Zaubern

Stapelung von Zaubern

Inwiefern ist eine Stapelung von Zaubern möglich, beispielsweise mehrere SENSATACCO, ARMATRUTZ etc., auf die gleiche Person oder das gleiche Objekt?

Überhaupt nicht. Eine Person (ein Objekt) kann von einem bestimmten Zauber gleichzeitig nur einmalig profitieren (oder geschädigt werden). (AB 69)

Elementare Transition

Ist es möglich, daß ein Elementarist einen dem gegensätzlichen Element zugeordneten Zauber einer anderen Magierichtung und Herkunft mittels einer elementaren Transition erlernt?

Nein, eine elementare Transition ist ein Mittel der Zauberwerkstatt und damit auf solche Sprüche beschränkt, die man ausreichend gut kennt. Sollte jedoch der Lehrmeister eine entsprechende Modifikation durchgeführt haben, ist es möglich, daß der Schüler die neue Variante erlernt. (AB 67)

Astralenergie in Zauberunkundigen

Kann (mittels REVERSALIS MAGISCHER RAUB oder LEVTHANS FEUER) eigentlich auch Astralenergie in einer ansonsten zauberunkundigen Person 'gespeichert' werden?

Definitiv nein, denn die Fähigkeit, freie Astralenergie in nutzbare AE umzuwandeln und diese dann nicht einfach wieder in die Welt zu verströmen, ist das Unterscheidungskriterium zwischen magiebegabten und 'gewöhnlichen' Aventuriern. (AB 60)

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Borbarad

De-Borbaradianisierung

Die grundsätzliche Methode zur Borbaradianisierung bzw. De-Borbaradianisierung ist in den Mysteria Arkana, S. 237 [Anm.: Beschreibung des Buches Metaspekulative Dämonologie] angegeben. Es ist nun jedoch auch möglich, in Punin die bereinigte (de-borbaradianisierte) Thesis der Formeln EIGNE ÄNGSTE, SCHWARZER SCHRECKEN, HÖLLENPEIN, BRENNE, TOTER STOFF, STARRES FLIESSE, WEICHES ERSTARRE zu erlernen. Die Lernkosten betragen in Punin jeweils 50 Dukaten, die Lernzeit pro Spruch ein Tag aufopferungsvolles Studium, wenn die Original-Thesis bereits bekannt war. Falls Ihr Held eine entsprechende Formel schon aktiv beherrscht, verfügt er nun über die bereinigte Thesis auf einen um 2 niedrigeren ZF-Wert; falls die Thesis für ihn neu ist, verdreifacht sich die Lernzeit, dafür erlernt er sie auf einem um 1 Punkt höheren Startwert neu. Es empfiehlt sich, die Erinnerung an die borbaradianische Ursprungsformel vermittels eines modifizierten MEMORABIA FALSIFIR löschen zu lassen; eine Dienstleistung, die ebenfalls in Punin zum Preis von 15 Dukaten vorgenommen werden kann. (AB 72)

Borbarads Todesfluch

Die von vielen Magietheoretikern aufgrund der Erkenntnisse Karjunon Silberbraues und Robaks von Punin befürchteten Auswirkungen der schieren Kenntnis borbaradianischer Formeln (sowohl der 'klassichen Sieben' als auch derjenigen, die aus diesen Modellen entwickelt wurden) sind eingetreten: Die Hellsichtkomponente hat die Studiosi aufgefunden, die Beherrschungskomponente hat versucht, sie an den - zu jenem Zeitpunkt schlagartig verschwindenden - Meister zu binden. Der letzte Zauber des Dämonenmeisters breitete sich nicht schlagartig, sonder mit endlicher Geschwindigkeit entlang der magischen Kraftlinien und von dort ausstrahlend aus, so daß die entferntesten Winkel Aventuriens spätestens zwei Monate nach seinem Verschwinden von der Wirkung des Fluchs betroffen werden.

Spieltechnisch heißt dies: Magisch aktive Helden mit aktiver Kenntnis in Borbaradianersprüchen laufen Gefahr, zur 'dunklen Seite' hin manipuliert zu werden oder, wenn sie dagegen geistigen Widerstand leisten, schweren körperlichen Schaden zu erleiden. Addieren Sie zu diesem Zweck die positiven ZF aller dem Helden bekannten Borbaradianersprüche auf und zählen nochmals je einen Punkt für ZF zwischen -5 und 0 hinzu. Teilen Sie die Summe durch 10. Zauberer, die sich die Kenntnis der Borbaradianerformeln aus dem Gedächtnis haben entfernen lassen (siehe Rohals Versprechen), müssen für die entsprechenden Zauber ebenfalls nur 1 Punkt addieren. Der so berechnete Wert ist der Borbaradianische Gefahrenwert (BG).

Wenn nun Borbarads letzter Zauber beim Opfer ankommt, bestehen drei Möglichkeiten.

  1. Zum einen kann das Opfer sich der Versuchung ergeben, zum Borbaradianismus konvertieren und entweder als Agent der Schwarzen Lande Unheil säen oder direkt in die Heptarchien auswandern, um dort zu Ruhm und Ansehen zu gelangen.
  2. Zum anderen kann es die Zähne zusammenbeißen und die der Versuchung folgenden Schmerzen ertragen wollen; dies bedeutet, daß das Opfer so viele LP permanent verliert, wie der BG beträgt.
  3. Die dritte Möglichkeit ist schließlich, seinen Willen gegen den des Dämonenmeisters zu setzen, eine Selbstbeherrschungsprobe erschwert um den doppelten BG abzulegen und zu hoffen, daß diese gelingt. Bei Gelingen erleidet das Opfer zwar immer noch permanenten Schaden, jedoch nur in Höhe des halben BG, bei Mißlingen verfällt es jedoch den borbaradianischen Verführungen.

(Daß Sie diese Wahl und das Resultat insgeheim mit Ihrem Meister durchspielen sollten, versteht sich von selbst.) (AB 77)

Wilde Magie

Die Vernichtung Borbarads hat den Fluß astraler Energien in Aventurien kräftig durcheinandergewirbelt, was sich in folgenden Phänomenen bemerkbar macht:

  • Die Kosten für Zauber sind nicht mehr so leicht vorhersehbar. Rollen Sie nach jedem Zauber einen W6: Geradzahlige Werte werden zu den Kosten des Zaubers addiert, ungeradzahlige werden von den Kosten abgezogen. Es kann dadurch geschehen, daß einige Zauber völlig kostenlos gesprochen werden.
  • Große Mengen freigesetzter Astralenergie bewirken besondere Phänomene. Teilen Sie die aufgewendeten ASP (incl. der o.g. Schwankungen) für einen Zauber durch 10 (echt runden, also 1,3 = 1, 1,7 = 2 ...), ziehen Sie gegebenenfalls einen Punkt für meisterliche ZF ab und legen Sie auf diesen Wert eine Probe mit dem W20 ab. Bei Gelingen der Probe kommt es zu einem besonderen Effekt, den Sie als Meister bestimmen können und der in der Hälfte der Fälle dem Zauberer schadet, im Rest der Fälle dem Zauberer nützt. Typische Effekte wären Reichweitenschwankungen, das Auftreten von Mindergeistern oder die teilweise Umkehrung der Wirkung.
  • An 'magischen Orten' (die zumeist die Schnittstellen von Kraftlinien sind) können sich spontan magische Wesen manifestieren. Rollen Sie einen W20: 1-12 ein Mindergeist, 13-16 eine Geistererscheinung, 17-18 ein Kobold oder Feenwesen, 19-20 ein niederer Dämon.
  • Der nähere Limbus ist - über ganz Aventurien - weiterhin mit Dämonen 'überbevölkert'. Bei Sphärenreisen mittels PLANASTRALE muß jede Spielrunde mit dem W20 gewürfelt werden; bei einer 20 trifft der Reisende auf einen Dämon (1-3 Niederer, 4-5 Weniggehörnter, 6 Vielgehörnter; fast alle diese Dämonen besitzen die Fähigkeit der Regeneration im Limbus). Über den besetzten Gebieten erscheitn ein Dämon bereits bei 18-20. Des weiteren ist auch der TRANSVERSALIS aventurienweit um 3 Punkte erschwert; eine Probe, bei der auch nur eine 19 oder 20 fällt, gilt als Patzer. In diesem Falle wurde der Teleportierende von Dämonen abgefangen. Wenn es kein 'echter' Patzer war, erleidet er dadurch W20+10 SP.
  • Schlußendlich gelten auch die Erleichterungen beim Beschwören von Dämonen weiterhin: FUROR BLUT und HEPTAGON sind aventurienweit um 1 Punkt erleichtert, in den Schwarzen Landen um weitere 3 Punkte, dortselbst für Wesen aus den Domänen Thargunitoths, Agrimoths, Belshirashs, Charyptoroths, Asfaloths, Belkelels, Belhalhars und Lolgramoths um weitere 3 Punkte (wobei der Präsenz Lolgramoths abzunehmen scheint).

Alle diese Phänomene scheinen langsam abzunehmen und sich wieder auf das bekannte 'Normalmaß' (die Regeln aus Götter, Magier und Geweihte) einzupendeln, doch bis dahin dürfte sicherlich ein Jahr vergehen. (AB 77)

Rest

Bedeutet die Abkürzung "CRS", die hinter manchen Namen zu finden ist, irgend etwas mit dem Roten Salamander, oder handelt es sich hierbei um einen besonderen akademischen Grad?

CRS steht für Communio Rubio-Salamandris. (AB 58)

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