Titulatur der Magier

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Anweisungen zu korrekter Benennung und Anrede

Erstens: Die Lehrjahre
Zweitens: Gesellenjahre
Drittens: Meisterschaft
Viertens: Akademische Karriere
Fünftens: Besondere Titel
Sechstens: Korrekte Anrede
Siebtens: Ein Wort zu anderer Titulatur
Achtens: Die Titulatur im Rollenspiel


Erstens: Die Lehrjahre
Prinzipiell wird ein jeder junger Mensch, der sich in magischer Ausbildung befindet, als SCHOLAR (Scolar(ius)) bezeichnet, respektive als SCHOLARIN (Scolar(ia)). Um sich jedoch von den Schülern eines privaten Lehrmeisters zu unterscheiden, werden die Schüler einer Akademie allgemein zwar ebenfalls Scholaren genannt, jedoch gibt es je nach Studienalter eigene Bezeichnungen für die Akademiezöglinge:

Eleve/Elevin

1.-3. Jahr

Novize/Novizin (Novice)

4.-6. Jahr

Studiosus/Studiosa

7.-8. Jahr

Candidatus/Candidata

Examensvorbereitungszeit

Der Status des Scholaren (Candidatus) endet mit der Abschlußprüfung und der Magierweihe.


Zweitens: Gesellenjahre
Der junge Zauberer beginnt nun seinen Weg als "fertiger Magier" mit dem Titel eines Adeptus minor. Für gewöhnlich mit Erreichen der 10. Stufe gewinnt der Magus die Meisterschaft seines Zauberhandwerkes. Erst als Meister stehen ihm die neuen Ämter und Würden offen, und erst als Meister verändert sich sein Titel wieder – es sei denn, aus biographischen Gründen hätte der Magus bereits vor Erreichen der magischen Meisterschaft einen anderen Titel erworben bzw. eine Anstellung gefunden.


Drittens: Meisterschaft
Der Adeptus minor der 10. Stufe hat nun folgende Pfade vor sich, die er auswählen kann:

Zweitstudium. Der A. minor entschließt sich zu einer erneuten Studienzeit. Um ihn jedoch von anderen, "gewöhnlichen" Scholaren der Zweitakademie zu unterscheiden, erhält der junge Meister den Titel des Adeptus maior. Die Mitarbeiter des "Drittstudien-Zirkels" zu Kuslik bezeichnen sich auch nach einem bereits zuvor erfolgten Zweitstudium als Adepti maiori, ergänzen dies jedoch immer um das Ordenskürzel des Kreises der Arkanen Analyse.

Dozentur. Der A. minor (oftmals nach einer zweiten Studienzeit) bewirbt sich um eine Dozentur und wird zunächst einmal "Honorardozent" einer Akademie und erhält den Titel des Magister extraordinarius. Übernimmt der vormalige A. minor einen Lehrstuhl, wird er zum Magister ordinarius.

Privatdozentur. Als Meister seines Faches hat der Zauberer das Recht, eigene Schüler anzunehmen und auszubilden. Ein solcher Magister magnus ist oft zugleich Gastdozent der Akademie, an der die Privatschüler nach Abschluß der Ausbildung geprüft werden. Das ist jedoch nicht zwingend so.


Viertens: Akademische Karriere
Hat der Zauberer eine akademische Anstellung gefunden (siehe Drittens), hat er gewisse Aufstiegsmöglichkeiten. Der erste Schritt ist der vom Honorar-/Gastdozenten (Magister e.o.) zum ordentlichen Lehrstuhlinhaber (Magister o.). Dann kann ein verdienter Magus zur Vertretung der Akademieleitung bestellt werden (Spectabilitas minor) oder die Schule irgendwann gar selbst leiten (Spectabilitas maior). Größere Schulen kennen unterhalb dieser beiden Leitungsämter noch die "Hilfs-Spectabilität", die Spectabilitas auxiliarius, welche nicht das allgemeine Vertretungsrecht der Spec.min. nach außen (und oftmals nicht volle Befehlsgewalt) innehat, sondern nur akademieintern als leitender Hochmagister (=Spektabilität) agiert.


Fünftens: Besondere Titel und Ämter
Die Gilden und Bünde der Zauberer verleihen noch eine ganze Reihe anderer Titel, die meistens besondere Eigenschaften und/oder Aufgaben des jeweiligen Zauberers beschreiben.

Lic.iur.mag. [Licentiatus iuri magicae]
Lizentiat (=Gelehrter, Beauftragter) des Rechtes der Magiergilden

Ius.iur.mag [Iustitiarius iur.mag.]
Gildenrichter

<Gildenrang> viatoris
Ein Adeptus/Magus/Spectabilitas auf Reisen, zumeist fest an einer Akademie angestellt. Reisende Forscher der Aka. Punin zb "Magus viatoris Puniniensis".

<Gildenrang> h.c. [honoris causa]
Der Inhaber dieses Titels bekommt den entsprechenden Rang ohne Prüfung, eben "ehrenhalber" oder aus Anerkennung besonderer Verdienste zuerkannt.

<Gildenrang> em. [emeritus]
Ein emeritierter Dozent, also ein Lehrmeister im Ruhestand.

<Gildenrang> i.s.m. [in speciali modi]
Der Inhaber dieses Titels nimmt besondere Aufgaben der entsprechenden Akadamie/Kirche etc. wahr.

Spectabilitas maior (regularius/a)
Akademieleiter(in) (Ordentliche Spectabilität)

Spectabilitas minor
Stellvertretende Akademieleitung

Spectabilitas auxiliarius/a
Hochrangmagier(in) als weitere Stellvertreter, nicht aber mit der besonderen Aufgabe der Spec.min. ("Hilfs-Spektabilitäten")

Bibliothecarius maior (Magister Libri)
Ehrentitel eines hohen Akademiemitglieds, nominell für die Bücher verantwortlich.

Biblithecarius ordinarius
verantwortlicher Bibliothekar einer Akademie

Bibliothecarius minor facultas
Fach-Bibliothekar (nur in wirklich großen Bibliotheken)

Bibliothecarius auxiliarius
Hilfskräfte/ gewöhnliche Bibliothekare

Examinatorius
Prüfer

Inquisitorius
zweiter Prüfer, "der Nachfragende"

Scriptorius
dritter Prüfer, Schreiber

Celebrans
"Organisator" ritueller Feierlichkeiten (z.B. Magierweihe)

Celebrans minor
Stellvertrender Zeremoniar

Regens
Leiter eines Studienhauses bzw. der für die Studierenden verantwortliche Magister

Subregens
Stellvertretender Regens, oder in großen Akademien der Leiter eines einzelnen Studienhauses, wenn mehrere vorhanden sind.

Tutorius
Student höherer Semester, zur Einweisung der "Neulinge" Untersteht dem Regens bzw. Subregens.

Coadiutorius <Gildenrang>
"Wissenschaftlicher Mitarbeiter"

Magister magnus
Dekan einer Fakultät, Inhaber eines wichtigen oder 'Ecklehrstuhls'

Magister e.o. [extraordinarius]
Gastdozent

Magister o. [ordinarius]
Lehrstuhlinhaber

Magister primus
Sprecher des Lehrenden, oftmals die Spec.min. oder Spec.aux.

Draco Magus
Ehrentitel für zumeist sehr alte Magier, verliehen durch die Akademie, um die sich der "Alte Meister" besonders verdient gemacht hat, häufig posthum verliehen

Magus Maximus
Der Mag.max. war bis zu den Magierkriegen der nominell mächtigste Zauberer Aventuriens (Ehrentitel). Nur wenn sich mindestens die Hälfte der Gildenmagier einig ist, wer diesen Titel erhält, kommt es zu einer Verleihung. Deshalb gibt es seit über 400 Jahren auch keinen Mag.max. mehr.

Archo Magus
auch Erzmagier - siehe separate Veröffentlichung


Sechstens: Korrekte Anrede
Ein Amt, Rang oder Titel bringt es mit sich, daß sein Inhaber oder Träger mit einer entsprechenden Anrede bedacht wird. Hier für den Magus mit Kenntnis der Etikette die richtigen Bezeichnungen.

Titel

Anrede

Alle Scholaren

(Scholar)
Streng genommen haben Scholaren nicht das Recht auf einen eigenen Titel, höhere Semester einer Akademie lassen sich bisweilen als "Herr <Rang>" anreden, worauf sie aber de iure keinen Anspruch haben.

Adeptus minor
Adepta minor

Gelehrter Herr
Gelehrte Dame

Adeptus maior (Magus)
Adepta maior (Maga)

Hochgelehrter Herr; Magus
Hochgelehrte Dame; Maga

Magister magnus
Magistra magna

Hochgelehrter Herr Magister magnus; Meister
Hochgelehrte Frau Magistra magna; Meistrin

Magister extraordinarius (e.o.)
Magistra extraordinaria (e.o.)

Hochgelehrter Herr Magister magnus; Meister
Hochgelehrte Frau Magistra magna; Meistrin

Magister ordinarius (o.)
Magistra ordinaria (o.)

Hochgelehrter Herr Magister magnus; Meister
Hochgelehrte Frau Magistra magna; Meistrin

Magister primus
Magistra prima

Hochgelehrter Herr Magister magnus; Meister
Hochgelehrte Frau Magistra magna; Meistrin

Spectabilitas auxiliarius
Spectabilitas auxiliaria

Höchstgelehrter Herr Magister
Höchstgelehrte Frau Magistra

Spectabilitas minor

Höchstgelehrter Meister; Spektabilität
Höchstgelehrte Meistrin; Spektabilität

Spectabilitas maior

Höchstgelehrter Meister; Spektabilität
Höchstgelehrte Meistrin; Spektabilität

Convocatus extraordinarius academiae (Akademierat)
Convocata extraordinaria academiae (Akademierätin)

erg. "würdiger"
erg. "würdige"

Convocatus ordinarius academiae (Akademierat)
Convocata ordinaria academiae (Akademierätin)

erg. "sehr würdiger"
erg. "sehr würdige"
Der. conv.ord.ac. fällt meist mit dem conv.e.o. der Gilden zusammen und ist zumeist ein Beititel einer Spektabilität; die Ergänzung fällt daher in der Regel weg

Convocatus primus academiae (Akademierat)
Convocata prima academiae (Akademierätin)

erg. "hochwürdiger"
erg. "hochwürdige"
Der conv.prim.ac. fällt mit dem conv.ord. der Gilden zusammen und ist zumeist ein Beititel der Spectabilitas maior; die Ergänzung fällt daher in der Regel weg.

Convocatus extraordinarius (Gildenrat)
Convocata extraordinaria (Gildenrätin)

erg. "sehr ehrwürdiger"
erg. "sehr ehrwürdige"
Zumeist ein Beititel der Spec.min. (s.o.)

Convocatus ordinarius (Gildenrat)
Convocata ordniaria (Gildenrätin)

erg. "hoch ehrwürdiger"
erg. "hoch ehrwürdige"
Zumeist ein Beititel der Spec.mai. (s.o.)

Convocatus primus (Gildenrat)
Convocata prima (Gildenrätin)

erg. "höchst ehrwürdiger"
erg. "höchst ehrwürdige"
Magnifizenz

Convocatus extraordinarius communiae
Convocata extraordinaria communiae
(Berufener Fachmann des Grosskonventes)

erg. "würdig berufener"
erg. "würdig berufene"

Lic.iur.mag (Gildenrechtler)

erg. "rechtsgelehrter"

Ius.iur.mag. (Gildenrichter)

Ew. Ehren

alle Prüfungsämter
(Inquisitorius, Scriptorius, Examinatorius)

alle Hausämter
(Subregens, Regens)

Herr/Frau <Amt>

Dracomagus
Dracomaga

Ehrwürdiger Meister
Ehrwürdige Meistrin

Erz- oder Archomagus
Erz- oder Archomaga

Hoch ehrwürdiger Meister
Hoch ehrwürdige Meistrin
Erzmagus (Archomagus)
Erzmaga (Archomaga)

Magus Maximus
Maga Maxima

Höchst ehrwürdiger Meister
Höchst ehrwürdige Meistrin

Ein Wort noch zur korrekten Titulatur: viele Ämter vereinen Titel in sich, vor allem die Spektabilitäten einer Schule. Daher ist es im gewöhnlichen Schriftverkehr üblich, nur den höchsten nennbaren Titel plus eventuelle Sonderämter zu nennen. Wird es einmal "hochoffiziell" werden alle Titel genannt.
Ein besonderes Problem werfen adelige oder geweihte Magier, so es sie denn gibt, auf. Es gilt für die "magische Etikette" die Reihenfolge: <geistlich> <magisch> <weltlich>

HOCHOFFIZIELL

<Anrede Rang>
<Spezialtitel>
<Rangergänzung>
<interne Berufungsergänzung>
<Gildenberufungsergänzung>
<weltliche Titelergänzung>
<Rang>
Name
<interne Berufung>
<Gildenberufung>
<Spezialtitel>

KONVENTSREGEL

<Anrede Gildenberufung>
<Anrede Spezialtitel>
<einfacher Rangtitel>
Name
<weltliche Titel>

INFORMELL

Angesprochen wird nur der Titel, der gerade wichtig ist. Gegebenenfalls ergänzt man um geistliche und weltliche Würden, wobei dann entweder nur die magischen oder nur die geistlichen Attribute verwendet werden, und außer in einer expliziten "Adelsangelegenheit" werden die weltlichen Titel zusammengezogen genannt.

Als Beispiel diene Samira Gerian, Leiterin der Halle der arkanen Macht zu Andrafall, damit ordentliches Mitglied im Gildenkonvent, und außerdem Baronin von Gellengecken und Trodeldorf. Hochoffiziell wird sie benannt als: "Ihre Spectabilität, die höchst gelehrte Meisterin, hoch ehrwürdige, hochgeborene Spectabilitas maior Samira Gerian, Convocata ordinaria in representatio Andrafallis capitis, Baronin von Gellengecken und Trodeldorf"
Da Samira außerdem noch erste Convocata des Andrafaller Akademierates ist, könnte ein ganz penibler Herold sie gar "Ihre Spectabilität, die höchst gelehrte Meisterin, hochwürdige, hoch ehrwürdige, hochgeborene Spectabilitas maior Samira Gerian, Convocata prima Academiae Andrafallis, Convocata ordinaria in representatio Andrafallis capitis, Baronin von Gellengecken und Trodeldorf" nennen.

Auf dem Konvent würde man sie dann, der Konventsordnung folgend, ankündigen: "Ew. hoch ehrwürdige Spektabilität Samira Gerian, Baronin von Gellengecken und Trodeldorf"

Auf dem Gelände der Akademie oder im "gelockerten Kreise" mag Samira Gerian genannt werden: "Ew. Spektabilität Samira Gerian (von Gellengecken und Trodeldorf)"

Beispiel zwei:
Serpentian, HESindegweihter, Adeptus minor und Mitglied im Roten Salamander: "Seine Gnaden, der gelehrte Herr Serpentian, CRS"

Beispiel drei:
Hendrick Tersiepen, Magister in Kuslik, Gildenrechtler, wird zum Konvent als Fachmann bestellt. Heißt er ansonsten "Ew. Ehren, der hochgelehrte Herr Magister Hendrick Tersiepen" so spricht man ihn nunmehr hochoffizell an: "Ew. Ehren, der hochgelehrte Herr Magister, würdig berufener Hendrick Tersiepen, Magister ordinarius Kuslikiensis, Convocatus extraordinarius communiae, Licentiatus iuris magiae."

bzw. auf dem Konvent angesprochen als: "Ew. würdig berufene Ehren, Magister Hendrick Tersiepen."


Siebtens: Ein Wort zu anderer Titulatur

Die meisten "weltlichen" Wissenschaftler titulieren ähnlich den Magiergilden, und so gelten die obigen Regeln auch für die "modernen" Akademien von Kuslik, Al'Anfa, Methumis, Vinsalt, Punin, Gareth etc. Die Gilden sind im Zuge der "Doppelämter" dazu übergegangen, nichtmagisch-akademische Titel gleich einem Gildenrang zu werten. Allein echte "Traditionalisten", also vor allem apokryphe Schwarzmagier, einige Weißmagier und die Zauber-Chronisten Punins führen den weltlich-akademischen Rang gesondert auf, was dann eine Reihenfolge von <geistlich> < magisch> <akademisch> <weltlich> ergibt.

Ein Wort zu Personen, die mehrere Titel einer Rangebene zugleich führen:
HOCHOFFIZELL werden diese Titel einmal angeredet, dann aber alle aufgezählt.
("Hochgelehrter Herr Magister... M.ordinarius zu A und B, M.extraordinarius zu C.")
NACH KONVENT wird nur der Haupt-Titel in Kombination mit dem Berufungsrang genannt
("Sehr ehrwürdiger Herr Magister...")
INOFFIZIELL wird ohnehin nur das verwendet, was gerade wichtig ist.

Zwischen diesen drei Stufen mag es große Grauzonen geben, vor allem existieren die unterschiedlichsten Grade von Offizialität – da die Etikettur Hausrecht einzelner Akademien ist, haben wohl nur die Nominatores in den Gilden (pro Gilde einer) und der Hohe Nominator ("Magischer Wappenherold") zu Punin einen Überblick darüber, wer wann wo wie anzusprechen oder vorzustellen bzw. anzuschreiben ist. Der Nominator ist übrigens ein Convocatus extraordinarius communiae, dessen zuständiger Titel des "würdig berufenen X" erweitert wird zum "sehr würdig berufenen X", bzw. im Falle des Hohen Nominators "gemeinsam sehr würdig berufener X".


Achtens: Die Titulatur im Spiel
 
Scolar Stabzauber 1-4
(selten auch Kugelzauber 1-3, s.u.)
Eleve Stufe 1
Novize Stufe 2
Scolar Stufe 3
Studiosus Stufe 4
Candidatus Abschlussprüfung (zur Stufe 5)
Adept Stabzauber 5-6
(selten auch Kugelzauber 4, s.u.)
Adept minor Stufe 5-7
Adept major Stufe 8-9
Meisterprüfung Stufe 10

Das Wirken des Adepten, wird von seiner Heimatakademie (oder seinem freien Lehrmeister) laufend verfolgt und die zurückgesandten Studiennotizen seiner Reisen durch Aventurien werden ständig kritisch verfolgt. Mit Erreichen einer gewissen persönlichen Reife (Rollenspieltechnisch mit Erreichen der 10. Stufe) wird der Adept zurück an die Akademie gebeten. Dort hat er noch einmal zusammenfassend sein bisheriges Leben und Wirken vor seinem Mentor darzulegen. Wird er für würdig befunden, im Sinne seines Mentors und der Akademie gelebt und gewirkt zu haben, so wird er in eine 12-tägige Klausur genommen. Jeden Tag die Götter preisend (insbesonders natürlich Hesinde), soll er seine Kräfte und Energien für seine Meisterprüfung sammeln.

Zum Abschluß der 12-tägigen geistigen Selbstreinigung wird seine Abschlußprüfung erfolgen. Bei dieser muß er seine arkanen Fähigkeiten unter Beweis stellen und zum Abschluß den Treueschwur gegenüber seinem Mentor und der Akademie erneuern und wird mit dem Verhaltens-Codex für Magicae vertraut gemacht.

Hier ist einiges an Vorbereitung durch den Meister erforderlich. Sinn des ganzen ist es, dem Spieler die Möglichkeit zu geben etwas ‘vorzuzaubern’, den 7. Stabzauber abzulegen und das ‘Recht’ zu erwerben, einen Titel zu erlangen, auf den er sich (zu Recht) etwas einbilden kann. Ein Versagen des Spielerhelden bei dieser Prüfung ist eigendlich nicht vorgesehen. Also darf das Vorzaubern nicht dahingegen ausarten, das er ‘alles vorzaubern soll, was er beherrscht’, sondern einige knifflige Dinge, die ihn so etwa ¾ seiner AE kostet. Möglich ist zum Beispiel, das er zu Beginn der 12-tägigen Klausur, mit der Thesis eines neuen Spruches konfrontiert wird, oder mit einem Weg einen bekannten Spruch der Akademie zu verfeinern, in seiner Wirkung zu steigern oder die AE-Kosten zu verringern. Das ‘geheime’ Wissen der Akademie wird so nur an seine Schüler weitergegeben und nur an jene, die sich besonders hervorgetan haben und dieses Wissens für würdig befunden wurden.

Lese hierzu auch die Reglementarien für Scolare, Adepten und Magicae

Bei den Hellsicht-Akademien werden die Kugelzauber 1-3 schon während der Scolaren-Zeit behandelt, der 4. Kugelzauber erfolgt als Adept major und der 5. und letzte Kugelzauber erfolgt als Teil der Meisterprüfung.

Nach erfolgreicher Prüfung darf sich der Held "Magicae" nennen und wird in die Geheimnisse der Kugelzauber und die Geheimnisse der Schale und des Schwertes eingeweiht.

Das kann natürlich von Akademie zu Akademie verschieden sein. So legt z.B. die Hellsicht-Akademie "Akademie des magischen Wissens zu Methumis" sehr großen Wert darauf, daß bereits ihre Scolaren im Umgang mit der Kristallkugel geschult werden, wieder andere Akademien tuen dies als "Hellseherischen Schnickschnack" ab und verschweigen die Kugelzauber. Gleiches gilt für das Ritual der Schale. Da sie mit Eigenblut ausgewaschen werden muß, wird dieses Ritual von einigen (vor allem weißen) Magiern geheimgehalten.

Magus Kugelzauber 1-5 und
Ritual des Schwertes / Ritual der Schale
Magus Stufe 10-15
Magus major Stufe 16+
Magus maximus wird verliehen, siehe dort
Draco Magus wird verliehen, siehe dort
Archo Magus wird verliehen, siehe dort
Magister ordinarius Zulassungsvoraussetzungen (irdisch): Stufe 7; Magiekunde 10, evtl. Fachgebiet-TaW 10, Lehren 7, Menschenkenntnis 7, Etikette 7, vollständige Beherrschung des Bosparano; Haussprüche auf mindestens 7, drei weitere Sprüche des Spezialgebiets auf mindestens 7. Bietet die Akademie kein Spezialgebiet, müssen mindestens 12 Sprüche auf ZF 7 sein
Magister Magnus Zulassungsvoraussetzungen (irdisch): Stufe 12, 7. Stab- und 5. Kugelzauber; Magiekunde 15, evtl. Fachgebiet-TaW 12, Lehren 10, Menschenkenntnis 7, Etikette 7, Überzeugen 7, vollständige Beherrschung des Bosparano und mindestens zweier weiterer alter Sprachen; Haussprüche auf mindestens 10, drei weitere Sprüche des Spezialgebiets auf mindestens 10, drei weitere auf mindestens 7, weitere fünf beliebige Sprüche auf mindestens 7. Bietet die Akademie kein Spezialgebiet, müssen mindestens 12 Sprüche auf ZF 10 und weitere 7 Sprüche auf ZF 7 sein