Hinweis: Dies sind nur die Anmerkungen zu einem anderen Text.

Die Kommentare von Spektabilität Torben Griebeck, Edler von Nostria

  1. Der Text folgt der simplifizierenden Lesart des Breviers der zwölfgöttlichen Unterweisung, ohne die Trennung der Göttlichen in Götter und Giganten aus dem Kanon der Annalen des Götteralters vorzunehmen.
  2. Ein Erwachen der Götter hat nie stattgefunden, da es noch keinen Schlaf gab: Vielmehr entstanden sie als vollendete Wesen aus Los' Blutstropfen.
  3. Güldenländisch geprägte Denkweise von der Vorbestimmtheit zum Erobern und Herrschen - dies weist darauf hin, daß sich die Sekte von Ilaris nicht nur aus maraskanischen und tulamidische Dualisten zusammensetzte.
  4. Die Annalen des Götteralters belegen tatsächlich eine Herrschaft der Zwölfe über die Elemente, doch sie überließen später ihre "alten Reiche" den im Weltengesetz bestimmten Wächtern der Elemente: Die Elementarherren entstanden also erst mit dem Verzicht der göttlichen Herrschaft über die Elemente.
  5. Volkstümliche Zuordnung von Göttern und Elementen. In der Theologie wird jedoch statt der ingerimmschen und efferdschen Doppelzuordnung eine Assoziation der Giganten Kauca und Raschtul zu Wind bzw. Erz vorgenommen.
  6. Höchst blasphemische und daimonophile Darstellung Praios': Ihm wird nicht nur menschlicher Neid und Starrsinn zu Lasten gelegt, sondern gar auch die Haupteigenschaft seines Antagonisten, des Herrn der Rache.
  7. Keine Version der Sage kann berichten, wie es Mada gelungen ist, in die Erste Sphäre vorzudringen. Würde dasselbe den Mächten der Siebten Sphäre gelingen, bedeutete dies das Ende des Kosmos. Madas Tat kann als Durchstoßen der Zweiten und Ersten Sphäre interpretiert werden, korrekt ist jedoch die Perforation sämtlicher Sphären.
  8. Nach der kanonischen Originalsage geschah dies durch die neue Kraft, die durch die Sieben Sphären strömte. Andere Fragmente behaupten, Mada hätte die Splitter des Kristalls der Kraft über Dere regnen lassen: Wer von einem Splitter getroffen wurde, war fortan zauberkundig. Dies ist wohl eine deutliche Vermengung mit der Legende vom Stein der Weisen.
  9. Laut den Annalen des Götteralters schuf Praios erst den Mond, indem er Mada an einen Stein band und an den Himmel warf.
  10. Gleichsetzung, die angeblich auch vom Kult des Namenlosen als Ketzerei verfolgt wird (!). Sie würde bedeuten, daß der Gott ohne Namen uneingeschränkt über alle Zauberkraft verfügen kann. Der Elementarherr der Kraft wurde jedoch durch die Zerstörung des Kristalls vernichtet.
  11. Verbindung zum Güldenen Zeitalter der Zwerge? (Taten der Altvorderen)
  12. Vermutlich die Rückkehr des Namenlosen, die von Manu al'Planes in der Sphairologia mit Madas Frevel in kausalen Zusammenhang gebracht wird.
  13. Vermischung mit der Sage vom Götterkrieg: Buchstabe für Buchstabe wurde der Name des Namenlosen über Dere verstreut, jeder von einem unbezwingbaren Wächter bewacht.