Version 1: Ohne Kräuter

 

Salamanders Seelenkraft

Schütze mich in dieser Nacht!

 

Isdira: sala mandra silya'kha

 

Technik:

Der Elf schreitet einen Kreis um das zu sichernde Nachtlager ab

und konzentriert sich anschließend.

 

Zauberdauer: 15 Minuten

Probe: KL/CH/KK

Wirkungsweise: Durch den Zauber kann der Elf das Nachtlager gegen Tiere und denkende Wesen sichern. Angreifer werden derart beruhigt, daß sie fast jegliche Aggressivität verlieren und sich wieder vom Nachtlager entfernen. Gelingt ihnen allerdings eine Mut-Probe, die um die Stufe des Elfen erschwert ist, so ist der Weg in den Schutzkreis frei. Bei Mißlingen der Probe sucht das Opfer das Weite! Leider zeigen sich Dämonen und Untote von diesem Zauber gänzlich unbeeindruckt.

Verläßt ein Lebewesen während der Wirkungsdauer das Nachtlager, so kann es nur mittels der obigen Mut-Probe den Schutzkreis wieder betreten, da sich der Zauber unabhängig von Freund oder Feind gegen alle Tiere und denkenden Wesen richtet!

Kosten: 11 ASP

Reichweite: Das abgeschrittene Gebiet darf einen Radius von maximal 7 Schritt haben, muß aber nicht regelmäßig geformt sein.

Wirkungsdauer: 1 Nacht; der Zauber kann allerdings vorzeitig aufgehoben werden.

 

Meisterhinweis: Bei dieser Formel handelt sich um einen den Magiern bislang unbekannten Spruch des Elfenvolkes. Schon lange haben die Magierakademien versucht, aus der Kombination von REVERSALIS und BAND UND FESSEL eine wirksame Thesis zu extrahieren – jedoch vergeblich. Der Zauber scheint aus den frühen Tagen der Auelfen zu stammen – waren sie doch die einzigen unter den drei Elfenvölkern, die damals bereits Kontakt zu fremden Rassen hatten. Um so erstaunlicher ist es wohl, daß die Vertreter der Donnerbacher Akademie den Spruch bei den Waldelfen entdeckt haben. Seit kurzem wird er in Donnerbach gelehrt. Gerüchten zufolge soll er auch im “Kreis der Einfühlung” an die Adepten weitergegeben werden...

Dementsprechend besitzen vielleicht eine Handvoll Magier grauer Ausrichtung Kenntnis des Spruches, während er bei allen Elfenvölkern verbreitet sein dürfte. Doch nur wenige Zauberkundige haben ihn gemeistert. Bislang existieren noch keinerlei schriftliche Aufzeichnungen zum SALAMANDERS SEELENKRAFT, aus denen man den Spruch ableiten bzw. erlernen könnte. Ein wißbegieriger Zauberkundiger muß sich deshalb wohl auf den Weg nach Donnerbach machen...

 

Ursprung: auelfischer Zauber [Die Waldelfen werden wohl kaum einen magischen Effekt und gleichzeitig dessen reversalierte Form entwickelt haben. Bei den Auelfen ist er m.E. besser aufgehoben, weil sie durch ihren frühen Kontakt mit anderen Rassen einen solchen Zauber eher erfunden haben.]

Gebiet: Beherrschung

Antimagie: Beherrschungen brechen

Reversalis: ein dem BAND UND FESSEL ähnlicher Effekt, wobei hier seltsamerweise die MR der Opfer zu umgehen ist

Startwerte: Magier -8, Scharlatan -10, Hexe -6, Druide -6, Diener Sumus -8, Herren der Erde -6, Schelm -10, Auelf -1, Waldelf -3, Firnelf -4, Halbelf -3 [Orginal-Startwerte aus der Donnerbacher Akademie mit dem Unterschied, daß ich die Werte für Au- und Waldelfen vertauscht habe]

 

 

 

 

Version 2: Mit Kräutern

 

Salamanders Seelenkraft

Schütze mich in dieser Nacht!

 

Isdira: sala mandra silya'kha

 

Technik:

Der Elf schreitet einen Kreis um das zu sichernde Nachtlager ab, streut dabei die zerriebenen Reste von getrockneten Kräutern auf den Boden und konzentriert sich anschließend.

 

Zauberdauer: 15 Minuten

Probe: KL/CH/KK

Wirkungsweise: Durch den Zauber kann der Elf das Nachtlager gegen Tiere und denkende Wesen sichern. Angreifer werden durch den Duft der Kräuter derart beruhigt, daß sie fast jegliche Aggressivität verlieren und sich wieder vom Nachtlager entfernen. Gelingt ihnen allerdings eine Mut-Probe, die um die Stufe des Elfen erschwert ist, so ist der Weg in den Schutzkreis frei. Bei Mißlingen der Probe sucht das Opfer das Weite! Leider zeigen sich Dämonen und Untote von diesem Zauber gänzlich unbeeindruckt.

Verläßt ein Lebewesen während der Wirkungsdauer das Nachtlager, so kann es nur mittels der obigen Mut-Probe den Schutzkreis wieder betreten, da sich der Zauber unabhängig von Freund oder Feind gegen alle Tiere und denkenden Wesen richtet!

Kosten: 11 ASP

Reichweite: Das abgeschrittene Gebiet darf einen Radius von maximal 7 Schritt haben, muß aber nicht regelmäßig geformt sein.

Wirkungsdauer: 1 Nacht; der Zauber kann allerdings vorzeitig aufgehoben werden.

 

Meisterhinweis: Bei dieser Formel handelt sich um einen den Magiern bislang unbekannten Spruch des Elfenvolkes. Schon lange haben die Magierakademien versucht, aus der Kombination von REVERSALIS und BAND UND FESSEL eine wirksame Thesis zu extrahieren – jedoch vergeblich. Der Zauber scheint aus den frühen Tagen der Auelfen zu stammen – waren sie doch die einzigen unter den drei Völkern, die damals bereits Kontakt zu fremden Rassen hatten. Um so erstaunlicher ist es wohl, daß die Vertreter der Donnerbacher Akademie den Spruch bei den Waldelfen entdeckt haben.

Interessant beim SALAMANDERS SEELENKRAFT ist wohl die Tatsache, daß für die Wirkung des Spruches eine Pflanze eingesetzt werden muß. Vielleicht ist dies sogar ein Hinweis auf die uralte Artefaktmagie der Hochelfen.[1] Der Einsatz einer Pflanze beim Zaubern dürfte jedenfalls genügend Stoff für Diskussionen und Nachforschungen ergeben...

Seit kurzem wird er in Donnerbach gelehrt. Gerüchten zufolge soll er auch im “Kreis der Einfühlung” an die Adepten weitergegeben werden. Dementsprechend besitzen vielleicht eine Handvoll Magier grauer Ausrichtung Kenntnis des Spruches, während er bei allen Elfenvölkern verbreitet sein dürfte. Doch nur wenige Zauberkundige haben ihn gemeistert. Bislang existieren noch keinerlei schriftliche Aufzeichnungen zum SALAMANDERS SEELENKRAFT, aus denen man den Spruch ableiten bzw. erlernen könnte. Ein wißbegieriger Zauberkundiger muß sich deshalb wohl auf den Weg nach Donnerbach machen...

 

Ursprung: auelfischer Zauber [Die Waldelfen werden wohl kaum einen magischen Effekt und gleichzeitig dessen reversalierte Form entwickelt haben. Bei den Auelfen ist er m.E. besser aufgehoben, weil sie durch ihren frühen Kontakt mit anderen Rassen einen solchen Zauber eher erfunden haben.]

Gebiet: Beherrschung (oder Verwandlung von Unbelebtem)

Antimagie: Beherrschungen brechen (oder Verwandlungen beenden)

Reversalis: ein dem BAND UND FESSEL ähnlicher Effekt, wobei hier seltsamerweise die MR der Opfer zu umgehen ist

Startwerte: Magier -8, Scharlatan -10, Hexe -6, Druide -6, Diener Sumus -8, Herren der Erde -6, Schelm -10, Auelf -1, Waldelf -3, Firnelf -4, Halbelf -3 [Orginal-Startwerte aus der Donnerbacher Akademie mit dem Unterschied, daß ich die Werte für Au- und Waldelfen vertauscht habe]

 

 

Abschließender Kommentar:

 

Ich favorisiere klar Version 2, da es m.E. stimmungsvoller ist, wenn der Elf während des Abschreitens des Schutzkreises Kräuter auf den Boden wirft. Die große Frage ist natürlich, um welche Kräuter es sich dabei handelt:

 

Eine Möglichkeit wäre, neben Ilmenblatt Pflanzen zu verwenden, die ähnlich beruhigende Effekte verursachen (z.B. Joruga, Lotos [außer weißgelber Lotos], Lulanie, Mohn [nur Schwarzer Mohn und Tigermohn], Roter Drachenschlund). Ich bin mittlerweile dagegen, weil es einerseits schon schwer genug sein dürfte, entsprechende Kräuter zu besorgen, und andererseits die Verwendung von “echten” Heil- bzw. Giftkräutern in meinen Augen Verschwendung ist. Ursprünglich hatte ich das Ilmenblatt als Begründung für die relativ zu Reversalis + Band und Fessel geringen Kosten eingebaut.

 

Die zweite Möglichkeit besteht darin, ganz normale Wald- und Wiesenkräuter zu nehmen, die überall am Wegesrand wachsen. Der Elf verwendet jene Kräuter, von denen er meint, daß sie beruhigend sein könnten. Das schließt natürlich nicht aus, daß er auch Ilmenblatt und dergleichen verwendet. Meinetwegen kann man diesen Gedanken in den Zauber einbauen und dem Meister freie Hand geben, so daß er nach eigenem Ermessen die Zauberprobe erschweren (Wald- und Wiesenkräuter) oder erleichtern (echte Heil- oder Giftpflanzen mit beruhigender Wirkung) kann. Denkbar ist auch, daß die Wahl der Kräuter nicht die Zauberprobe sondern die Mut-Probe des “Opfers” entsprechend modifiziert (Erleichterung bei Wald- und Wiesenkräutern, zusätzliche Erschwerung bei Heil- oder Giftpflanzen)

 

Zur Abstimmung stehen deshalb:

§         Version 1: ohne Kräuter

§         Version 2: mit Kräutern

a)      wie oben, keine spezielle Pflanze, keine weiteren Anmerkungen im Meisterhinweis

b)      Verwendung echter Heil- oder Giftpflanzen, die eine beruhigende Wirkung haben

c)      wie oben, keine spezielle Pflanze; Zusatz im Meisterhinweis für Modifikation der Zauberprobe (Erschwerung/Erleichterung)

d)      wie oben, keine spezielle Pflanze; Zusatz im Meisterhinweis für Modifikation der Mut-Probe

e)      wie oben, keine spezielle Pflanze; Kombination aus c) und d): Zusatz im Meisterhinweis für Modifikation der Zauber- und/oder Mut-Probe

 

[1]: Zusatz im Meisterhinweis:

-         Variante 2 b): “Der Zaubernde muß für den Zauber solche Kräuter verwenden, von denen eine beruhigende Wirkung ausgeht (siehe Herbarium Aventuricum), wie z.B. Ilmenblatt, Joruga, Lulanie, Roter Drachenschlund oder geeignete Lotos- bzw. Mohnarten.”

-         Variante 2 c, d, e): “Die Wahl der Kräuter beeinflußt unter Umständen die Zauberprobe (und/oder die Mut-Probe des Opfers): Der Meister kann nach eigenem Ermessen bei Verwendung von Pflanzen mit beruhigender Wirkung, wie z.B. Ilmenblatt, die Zauberprobe erleichtern (und/oder die Mut-Probe zusätzlich erschweren) sowie bei einfachen Kräutern eine Erschwerung (und/oder eine Erleichterung für die Mut-Probe) festlegen.”

 

Autor Sascha Schnetzer