Wie Blätter im Wind, wie Rascheln im Laub,

...für meine Bewegungen bist du völlig taub

 

(Ursprünglich: Vogelzwitschern, Glockenspiel)

 

Übersetzung: senja visya a´sela, min´rai visyagra

 

Herkunft Waldelfisch – G2

 

Technik: Der Elf bestreicht den Gegenstand (seine Füße, den Köcher oder ähnliches) mit der flachen Hand und pustet dann über die Handinnenfläche die Geräusche in die Richtung, in der er sie erschallen lassen will.

 

Und natürlich ist jedes gesprochene Wort überflüssig. Der Elf konzentriert sich lediglich auf die Formel.

 

Wirkungsweise: Anders als der Akademiespruch, ist es dem Elfen nur möglich, aus den Geräuschen, die er verursacht naturidentische Geräusche entstehen zu lassen.

 

Die Fortbewegung durch brüchiges Laub und Geäst würde z.B. so klingen, wie das rascheln von sich im Wind wiegenden Zweigen.

 

Der Sprung von einem Baum vielleicht so, wie das Fallen eines morschen Baumes.

 

Interessant auch, den Eindringling im Wald von "umfallenden Bäumen" getrieben zur Flucht zu veranlassen ;-)

 

Meisterhinweis:  Es gibt natürlich ein paar Probleme, wenn der Elf in der Zivilisation ist.

 

Der Gang über einen Kieselweg könnte allenfalls mit dem Geräusch von bröselndem Laub interpretiert, oder das Klappern seiner Pfeile im Köcher wie zwei sich reibende Äste - selbst wenn weit und breit kein  Baum in der Nähe ist.

 

Das kann schon mal peinlich werden - wollte der Elf doch gerade nicht auffallen.

Er hat eben keine Übung mit der Geräuschkulisse der Städte und Dörfer.

 

Firnelfen haben die Notwendigkeit niemals erkannt und Auelfen haben im Allgemeinen keine Verwendung für soviel Brimborium. daher ist dieser Spruch auch nur bei den Waldelfen bekannt.

 

Begründung:  Kann man lautloser Schleichen, als mit den Geräuschen der Natur? Auch wenn der “Lärm” den der schleichende Elf verursacht in seiner Lautstärke nicht vermindert wird, ist ein stürzender Baum doch zunächst irritierender als ein krachender Zweig.