Fremder Wille sei Gebannt

...habe ich dich längst erkannt

 

(Ursprünglich: Beherrschung brechen)

 

Übersetzung: bha´dhao taubraza

 

Herkunft: Auelfisch – G2

 

Technik: Der Elf berührt (nur einen anderen Elfen) das Opfer mit Zeige- und Mittelfinger an beiden Schläfen. Er schließt die Augen und macht - mit dem offenen Mund gegen die Stirn des Opfers gerichtet  - ein saugendes Geräusch, so als wolle er den fremden Einfluss aus dem Kopf aussaugen.

 

Das "Ritual" ist abgeschlossen, wenn der Elf, die Finger immer noch an den Schläfen haltend, die eingesogene Luft seitwärts von sich weg bläst.

 

Der Elf denkt während des Vorgangs nur an die Formel.

 

Meisterhinweis: !!Wenn der Elf ein anderes Wesen als einen Elfen heilen will, dann wird er es NICHT an den Schläfen berühren, sondern etwas Luft zwischen der angedeuteten Berührung lassen. In diesem Falle ist die Probe um 2 Punkte bei einem Freund, um 6 bei einem Fremden und um 10 bei einem Feind/ Gegner erschwert.

 

Dies steht exemplarisch für die körperliche und geistige Distanz zwischen Heiler und Opfer!!

 

Dieser Spruch steht aus geschichtlichen Gründen als G2-Zauber nur den wenigsten und zudem "zivilisierten" Auelfen zur Verfügung. Andere Elfen hingegen wollen ihn nicht kennen, da sie vermuten, dass etwas der fremden Beherrschung auf sie übergreifen könnte und sie dem badoc anheim fallen könnten. Aus diesem Grunde kennen und wollen die Firnelfen und die allermeisten Waldelfen diesen Spruch nicht mit in ihre sala bringen und somit die Sippe infizieren.

 

Gerüchte weise wurde dieser Spruch von einigen wenigen Waldelfen in Kvirasim erlernt.

 

Begründung:

 

In alter Zeit, bei Angriffen auf Städte oder bei Übergriffen auf das "Bewachte Land" wurden von den Gegnern nicht immer sehr feine Methoden angewandt, die Elfen endlich gefügig zu machen. Da bedurfte es effektiver Gegenmaßnahmen seitens der kämpfenden Hoch- und Auelfen.